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Geschichte des Dorfes

 
Das Dorf Vacenovice befindet sich am Kontakt von zwei geologischen Formationen von verschiedenen Alters und unterschiedlichen Charakters. Die Schichten aus Neogen, die aus Mergel und Lehm gebildet sind, sind reich an Wasser und sind oft mit mächtigen Schichten von Sand überlappt. Diese Schichten von Sand wurden während der letzten Eiszeit in den Pleistozän aus Anschwemmungen aus dem mächtigen Fluss Morava angeweht. Es wurde eine Landschaft mit dem spezifischen Charakter gebildet. In dieser Landschaft findet man die Standorte reich an Wasser bis extrem trockene, die wechseln als Mosaik. Sanddünen, die tief in die Feuchtgebiete ragen und die eine trockene Erhebungen bilden, die von allen Seiten von Mooren und Sümpfen geschützt sind, und viel fruchtbares Land, bilden die günstigen Bedingungen. Dank diesen Bedingungen wurde die Umgebung von Vacenovice seit dem Neolithikum fast ununterbrochen bewohnt. Die ersten neolithischen Bauern bauten ihre einfachen Siedlungen am Sanderhebungen in der Mitte der Feuchtgebiete. Die ältesten archäologischen Funde aus der Umgebung des Dorfes stammen aus dem 5. Jahrtausend vor Christus. Dank Amateur archäologische Untersuchungen in der Nähe des Dorfes in den letzten Jahren wurde es möglich, einen Querschnitt durch neolithische Siedlung und nach dem ersten schriftlichen Bericht über das Dorf zu bauen. Große Bevölkerungsdichte wurde um das 5. Jahrhundert vor Christus dokumentiert (Kelten - Siedlung Rúdník), dann in der Römischen Zeit und die größte in der Großmährischen Zeit. Es gibt eine interessante Publikation von einem Bürger aus Ratíškovice, Herrn Galatík, über dem Hügel Náklo an den Grenzen der Dörfer Vacenovice, Ratíškovice, Milotice und Dubňany. Hier wurde vor kurzer Zeit ein Lilienkreuz und eine Sitzstatue des Käufers Sámo gebaut. Es ist ein sehr schöne Ort für Touristen, mit die Aussicht auf alle vier Himmelsrichtungen. Bis jetzt wurden hier 6 slawischen Siedlungen aus dieser Zeit im Kataster des Dorfes entdeckt, darunter eine größere Burgstätte, östlich des Dorfes.
Die ältesten schriftlichen Berichte über Vacenovice sind vom Beginn des 13. Jahrhundert (Jahr 1228), wonach der König Přemysl Ottokar I. schenkte dem Kloster Velehrad 53 Dörfern, darunter auch Vacenovice. (Das Dokument in der lateinischen Sprache hat Josef P. Planit SDB, der Pfarrer von Velká na Veličkou, im Jahr 2003 von der Mährischen Landesbibliothek in Brno kopiert). Vom gleichen Autor gibt auch ein anderes Dokument aus dem Jahr 1250, in welchem sind die Waren und Privilegien dem Kloster Velehrad bestätigen, darunter auch das Dorf Vacenovice. Früher gehörte zum Dorf ein Teil eines umfangreichen Waldkomplex Bzenecká Doubrava, die deutlich in die Geschichte Vacenovice geschrieben ist. Der König Sigismund gab im Jahr 1420 dem Inhaber des Dorfes Vacenovice und seinen Nachfolgern das Recht, Vieh in Doubrava grasen und Holz zum Bauen und Brennen hauen. Am Ende des 15. Jahrhunderts erhielten dieses Recht auch alle Untertanen aus Vacenovice, es war ein großes Privileg. Daher erschien auf dem Wappen des Dorfes Vacenovice drei Eicheln. Das älteste Siegel des Dorfes ist auf der Liste aus dem Jahr 1668. Später, von Anfang des 16. Jahrhunderts bis zum 20. Jahrhundert gehörte Vacenovice zum Anwesen Milotice. Um 1560 haben sich in Vacenovice Habaner angesiedelt, die in der Geschichte der Gemeinde eine wichtige Rolle spielten. Ihr friedliche und wirtschaftlich zu entwickelnde Leben hat zu Beginn des 17. Jahrhunderts die Invasionsarmee des Fürsten Stephan Bocskai beendet. Nach der Veröffentlichung des kaiserlichen Patentes im Jahr 1622 mussten sie aus dem Land aussiedeln. Die Funde habaner Keramik sind im Buch über Volkstöpferei (Titel des Buches: Lidové hrnčířství a džbánařství) des Autors Heřman Landsfeld von Strážnice beschrieben. Nicht nur auf seine Arbeit knüpfte der Archäologe und Forscher Jiří Pajer von Strážnice an. In Jahren 2005 - 2006 hat er in Vacenovice in der Hausnummer 44 eine Entdeckung von großer Bedeutung gemacht, wenn er eine Ofen zum Brennen der Keramik entdeckte. Dies ist eine Entdeckung, die europaweite Bedeutung hat. Seine Forschung in Vacenovice ist schriftlich und auch im Film dokumentiert. Bereits im Jahr 1848 stellte die Gemeinde einen Antrag für eine Schule und ein Jahr später wurde im herrschaftlichen Hegerhaus unterrichtet. Aber seit 1879 wurde eine neue Schule gebaut, die mit verschiedenen Aufbauten, Wartungen und Rekonstruktionen noch heute dient. Eine eigene Geschichte des Dorfes beginnt erst nach der Gewinnung der Unabhängigkeit von dem Pfarrbezirk Milotice im Jahr 1930, wenn lokalen Bürger eine neue Kirche bauten.
Das Gebiet des Dorfes Vacenovice und Umgebung ist Teil der Nieder March Talsenke, konkret sog. Mutěnická Platte. Es ist ein plattes Gebiet, bestehend aus der windgetriebenen Sande, beziehungsweise aus Sand Dünen. Auf drei Seiten ist das Dorf von Mischwäldern und Laubwäldern umschließen. Dieses Waldmassiv ist eigentlich ein Teil der Naturschutzgebiete des Flusses Morava und Randteil der Weißen Karpaten, Natura-2000 (Vogelgebiet). Es ist auch eine Voraussetzung für die Stabilisierung windgetriebener Sande sog. Mährische Sahara, deren Teil ins Katastergebiet von Vacenovice greift. was den Wasserhaushalt betrifft, es liegt in den Defizitbereich. Durch dieses Gebiet durchlauft Wasserscheide der großen hydrogeologischen Einheiten und zwar Einzugsgebiet des March und Thaya. Wasserzuflüsse sind schwach. Hier gibt es keine größeren zusammenhängende Wasseroberfläche. Man kann hier historische Schutzgebiet Jezero finden, in den letzten Jahren revitalisierte Wasserfläche im Gegiet benannt Hantále (ehemalige Ziegelei) und Himmelsteich (genannt Bahňák) im Ortsteil genannt Stanoviska. Die Sande sind teilweise durch sandige Lehmen bedeckt. Trotzdem gibt es hier eine Quelle des Grundwassers, die zuvor spontan aus dem artesischen Brunnen floss. Dann wurden dort zusätzliche Sonden gebohrt, aber das Wasser ist nicht in irgendeiner Weise verwendet, außer für Versorgungsverbrauch in den Gebäuden der ehemaligen landwirtschaftlichen Genossenschaft, zurzeit die Gesellschaft Anticoro Bábík Josef und die Gesellschaft Bravenec. Es gibt hier auch kleinen Teich Húštík im oberen Teil des Dorfes in der Nähe von Kindergarten, und obwohl seine  Fläche sehr vermindert ist, hat es noch geringen Wasserzulauf durch die Quelle.